Der Inhaber


Nach fünf erfolgreichen Jahren übernahm Hannes Frank 2017 die Weltbrauerei Taarstedt.

Mit 21 Jahren wohl einer der jüngsten Brauereibesitzer Deutschlands. Angeliter Jung, gelernter Brauer und Mälzer mit vielen Visionen und richtig Bock auf Bierbrauen.

Das Team




Die Gründer


Die drei Freunde Arne Eggert, Enrico Kleist und Hieronymus Kotsch gründeten 2012 die Weltbrauerei Taarstedt angetrieben von der Idee hervorragendes eigenes Bier zu brauen.

Das Team

Unsere Geschichte

Eine kurze Übersicht:

  • Oktober 2011

    Die Idee einer eigenen Brauerei

    Die Idee, ein Kuhstall, ein Presslufthammer, ein Bagger, ein Schweißgerät... Der Aufbau beginnt!

  • 3. September 2012

    Die Eröffnung!

    Großes Fest! Keine Generalprobe, gleich unser erstes Bier!

  • Dezember 2012

    Unser erster Weihnachtsmarkt

    Zu unserem ersten Weihnachtsmarkt erfreuten wir die Kleinen mit Schokolade und die Großen mit Angeliter.

  • September 2013

    Spätsommerfest

    Unser erster offizielles "Spätsommerfest" mit Livemusik, viel Spaß und noch mehr tollen Gästen!

  • September 2014

    Das Spätsommerfest wird größer

    Größer, schöner, besser! Dieses Jahr wurde dank zahlreicher Gäste unser Spätsommerfest ein richtiges Highlight im Jahr!

  • 01.07.2017

    Neuer Inhaber

    Übernahme der Weltbrauerei durch Hannes Frank

  • 05.08.2017

    Übernahmefest

    Knapp 1000 Leute feiern bei bestem Wetter und dem extra für das Fest gebrautem Bockbier die Übernahme.

  • Danke
    und
    Prost!

Die Presse sagt über uns:


Brauerei-Besitzer mit 21 Jahren


19.07.2017 - Schleswiger Nachrichten / SHZ.de

Bier? Das gab es eher selten zu Hause bei Hannes Frank (21). Dass er nun trotzdem als Angeliter Bauernjunge seine Ausbildung zum Bierbrauer und Mälzer erfolgreich abgeschlossen hat, ist seiner ehemaligen Chemielehrerin an der Klaus-Harms-Schule in Kappeln zu verdanken. Für die nämlich hatte er als Schüler ein Referat über das Bierbrauen zu erarbeiten – eben darüber, was es auf sich hat mit den chemischen Prozessen, mit den vielen Enzymen, der Keimung, der Fermentation, der alkoholischen Gärung. „Da hat es mich gepackt“, erzählt Frank, „und ich sagte hinterher zu meinem Vater: Du, ich will Bierbrauer werden!“ Der Vater nickte, und nun ist er das tatsächlich auch geworden: ein „Bierbrauer aus Leidenschaft“, wie er über sich sagt, und seit neuestem sogar stolzer Inhaber der kleinen Brauerei in Taarstedt. Diese firmiert seit 2012 unter der nicht wenig anspruchsvollen Marke „Weltbrauerei“ und produziert original Angeliter Bier. Gegründet hatte die Brauerei Arne Eggert mit zwei Freunden – und zwar aus Liebe und Interesse am Bier, das sie in ihrer Freizeit herstellen wollten. Denn gelernte Bierhersteller, so wie Hannes Frank, sind sie nicht, hatten es aber dank der Qualität des Bieres doch geschafft, den Verkauf im Laufe der Jahre tüchtig anzukurbeln, so dass sie 2016 immerhin 20 000 Liter absetzen konnten. Zwischen Flensburg, Husum und Kiel ist die Taarstedter Brauerei die einzige auf dem Lande. „Gerade weil es bei uns boomte, konnten wir das nebenberuflich aber nicht mehr schaffen“, erklärt Dachdeckermeister Arne Eggert, und so habe man die Brauerei nun in fachkundige Hände abgegeben. Hannes Frank hat die Namensrechte für das Angeliter Bier, die Rezepturen sowie das Inventar gekauft und die Räumlichkeiten der Brauerei im alten Stall an der Hauptstraße 3 gepachtet.

Am Sonnabend, 5. August, lädt er jedermann ab 15 Uhr ein zum „Übernahme-Fest“ und empfiehlt sich offiziell als Brauer mit einem für diesen Anlass gemachten Bockbier. „Das habe ich für dieses Fest selbst kreiert, insgesamt 250 Liter“, sagt er. Davon werden 50 Liter als Freibier ausgeschenkt. Und als festes Nahrungsangebot gibt es dazu frische Fischbrötchen und Burgunderschinken-Semmeln. Das Gebräu ist schon angesetzt und gärt vor sich hin in den Fässern im Lagerkeller. Regelmäßig kontrolliert er die Reifung. Als Hannes Frank vor gut drei Jahren beschloss, eine solide Ausbildung als Brauer und Mälzer zu machen, bewarb er sich in ganz Deutschland und erhielt eine Zusage aus der Bier-Hochburg – von der Diebels-Brauerei am Niederrhein. Die produziert unter anderen Beck’s Bier. „In meiner Berufsschulklasse in Dortmund war ich dann der einzige Angeliter“, sagt er und lacht. Sogar der einzige Vertreter aus Norddeutschland. Wenn er während seiner Lehre nach Hause kam, habe er oftmals Altbier mit im Gepäck gehabt. „Inzwischen trinkt nämlich mein Vater das auch ganz gern“, schmunzelt er und erzählt, dass er von ihm sehr unterstützt werde in seinem beruflichen Werdegang. „Mein Vater macht in der Kappelner Gegend schon ordentlich Werbung für mich und mein Bier“, sagt er. Während er in der großen Brauerei am Niederrhein in der Regel vom PC aus digital die Entstehungsprozesse der Biere steuerte, freut er sich nun auf die reine handwerkliche Arbeit. „In der Brauer-Klasse haben wir noch das richtige Bierbrauen gelernt“, berichtet er, in allen großen Brauereien werde es mittlerweile industriell hergestellt. Wie beim Selbstkochen oder Backen hat jedes von Hand gefertigtes Bier seine persönliche Note. Dabei bedarf es vieler kleiner Schritte, um gutes Bier zu produzieren. „Aber gerade dieses individuelle Geschmackserlebnis finden viele Biertrinker spannend“, meint er und sieht deshalb auch eine gute Zukunft für sein Handwerk. Ein neues Bier-Rezept für die nächsten Monate hat Hannes Frank schon im Hinterkopf. „Es wird schön süffig“, sagt er. Mehr will er jedoch nicht verraten: „Es soll eine Überraschung werden“. Kein Geheimnis ist, dass Hannes Frank bald in die Wohnung neben der Brauerei einziehen wird. Wem also, meint er, auch nach Feierabend ein fast unstillbares Verlangen nach Bier überkommen sollte – „einfach bei mir an der Tür klingeln“.



Autor: Frauke Bühmann - Quelle: https://www.shz.de/17343876 ©2017

Beim neuen Braumeister gab es erst einmal Freibier


07.08.2017 - Schleswiger Nachrichten / SHZ.de

Ob er mit 21 Jahren der jüngste Brauereibesitzer Deutschlands ist, kann nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Mit Sicherheit ist Hannes Frank aber einer der jüngsten Brauer, die sich so früh in die Selbständigkeit trauen. Um das zünftig zu feiern, hatte der Jungunternehmer zu einem Übergabehoffest in seine kleine, aber feine „Angeliter Weltbrauerei“ an der Ecke Hauptstraße/Dorfstraße in Taarstedt eingeladen. Mit so einem großen Zuspruch hatte er selbst wohl kaum gerechnet. Bereits eine halbe Stunde vor Anstich des Freibierfasses mit dem eigens für diesen Anlass gebrauten gebrauten Bockbieres hatten sich die ersten Besucher aus Taarstedt, den umliegenden Dörfern und viele Feriengäste eingefunden. Positiv überrascht zeigte sich auch Taarstedts Bürgermeister Peter Matthiesen, als er die lange Schlange vor dem Bierpilz sah. So gratulierte er dem jungen Neubürger zur Geschäftsübernahme und hoffte auf viele durstige Kehlen, die sich künftig in Taarstedts Kultbrauerei versorgen. Auch Enrico Kleist freut sich, dass die seinerzeit wohl eher aus einer Bierlaune mit seinem Partner Arne Eggert heraus entstandene ursprünglich Hobbybrauerei jetzt auf noch professionellere Füße gestellt und langfristig von Hannes Frank weiter geführt wird.



Autor: gks - Quelle: shz.de

Aus Liebe zum Bier


Juli 2017 - Moin Moin / moinmoin.de

Link zum PDF unter moinmoin.de:
http://moinmoin.de/fileadmin/onlineausgaben/ausgaben/2017/31/pdf/sl_4.pdf



Quelle: www.moinmoin.de

Ein Händchen für den Biergenuss


Januar 2014
Aus "Mohltied / Das Besseresser-Magazin"


Foto Foto Foto

Autor: Joachim Welding // Fotos: Frederik Röh

Exotisches aus Taarstedt - „Angeliter Bier“ auf Expansionskurs


vom 10. Sep 2013
Aus der Redaktion des Schlei-Boten


Foto Bier und Banane - passt das? Wenn es nach der kleinen Taarstedter Brauerei geht, dann schon. Das Trio experimentiert mit exotischen Mischungen und legt ganz nebenbei ein erstes Label vor.

Da ist die große Weltkugel, und ziemlich weit oben, nicht weit weg von der Schlei, sticht ein einsamer roter Punkt ins Auge. Der signalisiert: Exakt an der Stelle wird das Original Angeliter Bier gebraut – in Taarstedt an der Hauptstraße 3. Diese Ortslage wird durch das gerade fertig gestellte Label auf den neuen Ein-Liter-Bierflaschen der jungen Brauerei anschaulich illustriert. Die drei Brauerei-Gründer Arne Eggert, Enrico Kleist und Ronny Kotsch konnten jetzt ihre erste Jahresbilanz präsentieren. Und mittlerweile weisen die drei schon ein breites Angebot (Dunkel-, Pils-, Weizen- und Bockbier) vor. Der erste Jahresabschluss der jungen Brauerei fällt dabei durchaus ermutigend aus. Die Botschaft von Arne Eggert: „Wir sind mit unserem Absatz sehr zufrieden.“ Obwohl wirtschaftlich gesehen das erste Betriebsjahr eine reine Berg- und Talfahrt gewesen sei, sei die Nachfrage stets größer gewesen als das Angebot – „wir haben aber nie groß Werbung gemacht“. Als Konsequenz daraus erklären die Taarstedter Bierbrauer: „Wir tragen uns deshalb mit dem Gedanken zu expandieren.“ Man wolle die bisherigen Produktionskapazitäten verdoppeln, um auch die heimische Gastronomie beliefern und den Verkauf im regionalen Einzelhandel starten zu können. Es sei regelrecht unangenehm, meint Enrico Kleist, wenn Nachfragen nach dem Angeliter Bier so oft nicht bedient werden konnten.

Dies sei häufig der Fall gewesen. Derzeit sind 3000 Ein-Liter-Flaschen in Umlauf. Die Stammkunden kommen aus dem ganzen Kreisgebiet. Ihr Ziel haben die drei Freunde, die die Brauerei nach Feierabend (und gern auch nachts) betreiben, nicht aus den Augen verloren: Nämlich dass einer von ihnen, und zwar Enrico Kleist, hauptberuflich seine Existenz mit dem Bierbrauen bestreiten kann. Worin liegt nun für viele Konsumenten die Faszination des Eigen-Gebräus aus Angeln ? Arne Eggert: „Vielleicht darin, dass es unfiltriertes Bier ist. Das hebt sich eben ab von dem Einheitsbier der großen Brauereien.“ Und wie sich das abhebt: Denn Enrico Kleist hat nicht nur nächtelang durchgebraut. Es hat ihn getrieben, nebenher noch eine besondere Biersorte zu kreieren. Zutaten: Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen – und ein Hauch von Banane.

Autor: fbü // Foto: SHZ
Quelle: SHZ

Erster Weihnachtsmarkt auf dem Brauerei-Hof


vom 26. November 2012

Foto Taarstedt | Die neu gegründete Taarstedter Brauerei zeigt sich weihnachtlich. Am Sonnabend, 1. Dezember, veranstalten die Brauereibesitzer Arne Eggert, Enrico Kleist (Foto von links) und Hieronymus Kotsch ihren ersten Weihnachtsmarkt als "Fest für jede Generation". Was die Gäste erwartet ? Als erstes passend zur Saison und zur Branche ein extra angesetztes Weihnachtsbockbier. Der Sonnabendvormittag beginnt mit einem Flohmarkt, ab Mittag setzt der Weihnachtsmarkt mit Kunsthandwerk ein. Dabei bieten Mitglieder von DRK und Sportverein Kaffee und Kuchen an. Zur Sache geht es am Abend: Ab 17 Uhr wird das weihnachtliche Bierfest im beheizten Zelt auf dem Brauerei-Hof eingeläutet. Dabei werden die Taarstedter Biersorten (dunkel und hell) ausgegeben zur Livemusik der drei Bands "Chris", Frühstücksbeat" und "The Ages".

Die Veranstalter hoffen, dass der Erfolg dieses "ersten Weihnachtsmarktes für das ganze Amt" anknüpfen wird an ihr Bierfest im September. Damals waren Gäste aus der gesamten Region gekommen. "Wir würden uns freuen, wenn sich der Taarstedter Weihnachtsmarkt fest etabliert - ähnlich wie das früher beim Friedrichsberger Flohmarkt war", erklärt Eggert.

Wer Interesse hat an einem Standplatz für den Floh- und Kunsthandwerkermarkt, kann sich anmelden unter 0 46 22 / 18 85 80. Unter dieser Telefonnummer können auch Tische im beheizten Zelt reserviert werden.

Autor: fbü // Foto: SHZ
Quelle: SHZ

Das Angeliter Pilsener aus Taarstedt


vom 03. Sep 2012

Foto Taarstedt (ckb) – Sicher hat der ein oder andere in geselliger Runde schon mal mit dem Gedanken gespielt, sein eigenes Bier zu brauen. Bei den meisten bleibt es bei der ‚bierbeseelten‘ Idee – nicht so bei Arne Eggert (links), Enrico Kleist (rechts) und Hieronymus Kotsch. Ihr selbst gebrautes Bier bereichert seit einem Jahr das kulinarische Angebot Angelns.

»Wir sind seit vielen Jahren befreundet und haben beim Grillen und Biertrinken immer wieder darüber gesprochen, wie es wäre unser eigenes Bier zu kreieren«, erzählt Arne Eggert, Mitbegründer der »WELTbrauerei Taarstedt«. Gerne erinnert er sich an die ersten Brauversuche mit einem Brauset, das Schulfreund Hieronymus von einer Reise nach London mitgebracht hatte. Das Interesse war geweckt, schlummerte und meldete sich in geselliger Runde stets wieder.

»2011 habe ich Urlaub in Bayern gemacht«, erzählt Arne Eggert, »zufällig hörte ich, dass ein ansässiger Brauer seine zu klein gewordene Anlage veräußern wollte.« Das war gewissermaßen die beste Chance, die man sich wünschen konnte und der Startschuss für die drei Freunde. Sie kauften die Anlage und ließen sie nach Taarstedt kommen. Bis es mit dem Brauen dann richtig losgehen konnte, musste aber noch einiges passieren.

Der ehemalige Kuhstall, in dem die Anlage aufgestellt werden sollte, musste komplett umgebaut werden. Kühl- und Lagerraum durften nicht fehlen und auch die Anlage selbst benötigte mit Maischpfanne, Läuter- und Anstellbottich ihren Platz. Im Herbst 2012 konnte es dann aber endlich losgehen. Aus Brauwasser, Gerstenmalz und Hopfen entstand das erste Bier: »Unsere Rohstoffe erwerben wir bei einem oberbayerischen Traditionsbetrieb und das Angeliter Wasser eignet sich ganz hervorragend zum Brauen, das passt sehr gut«, berichtet Enrico Kleist.

Im ersten Jahr hat die »WELTbrauerei«, wie die drei ihre Taarstedter Brauerei mit einem Augenzwinkern genannt haben, 16 000 Liter Bier produziert. Das kann sich sehen lassen, schließlich ist die Brauerei eigentlich ein Hobby: »Aber ein großes«, muss Enrico Kleist schmunzelt, denn das sogenannte Hobby nimmt viel Zeit in Anspruch: »Pro Braueinheit stellen wir rund 300 Liter Bier her. Dafür müssen wir ungefähr zehn Stunden Zeit investieren.« Da sind die Vor- und Nachbereitungen wie das Reinigen der Anlage oder das Bierabfüllen, noch nicht mit eingerechnet. »Ohne unsere Familien« betont Arne Eggert »die uns den Rücken frei halten, ginge das gar nicht.«

Das Angebot der »WELTbrauerei« reicht vom hellen kräftigen Angeliter Pilsener, über das milde Dunkel, zum fruchtigen Hefeweizen und dem intensiven Bockbier: »Geplant ist jetzt noch ein Weihnachtsbier und ein Malzbier steht auch noch auf dem Programm, aber da müssen wir uns noch genauer mit befassen«, berichtet Enrico Kleist. Im nächsten Jahr möchten die Brauer ihre Produktion verdoppeln. Dann wird es das Angeliter Bier auch bei Bäckern und Lebensmittelhändlern in der Umgebung im Sortiment geben. Bisher erfolgt der Vertrieb ausschließlich über den Direktverkauf ab Brauerei: »Das ist für viele Kunden unpraktisch«, weiß Arne Eggert. Wer sich vom Geschmack des Angeliter Biers gerne selbst überzeugen möchte, kann das zum Beispiel bei einer Brauereibesichtigung mit Bierverkostung tun: »Wir haben auch einen Bierwagen, den wir vermieten«, erzählt Enrico Kleist. Der ist natürlich bestückt mit dem Bier der »WELTbrauerei«.

Die Taarstedter Brauerei ist montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr, freitags auch länger, geöffnet. »Oder man ruft uns einfach an«, bietet Arne Eggert an »unter 04622 188580 sind wir zu erreichen.«

Autor: Moin Moin // Foto: Kleimann-Balke
Quelle: Moin Moin

"Ozapft is": Mehr als 1000 Gäste gaben ihr fachmännisches Urteil ab


vom 03. Sep 2012

Foto Taarstedt | Das war fast schon ein Vorgriff auf das Münchner Oktoberfest - im Kleinen natürlich. Doch ein echtes "O-zapft-is"-Feeling hatte offenbar die mehr als 1000 Besucher, die am Sonnabend auf den Platz der neu gegründeten Taarstedter Brauerei gekommen waren, erfasst. Für sie waren die ersten Kostproben der beiden neu etablierten Biersorten offenbar genauso spannend wie für die drei Brau-Freunde Arne Eggert, Hieronymus Kotsch und Enrico Kleist selbst. Das Urteil der Konsumenten war ihnen wichtig und wohl auch überaus ermutigend: Sowohl das "steife Nordische" als auch das "milde Dunkle" kamen so gut an, dass der Wunsch nach mehr bald deutlich spürbar wurde.

So wurden beim Braufest insgesamt 1200 Liter frisch Gezapftes verkostet. Anschließend galt es, "kritische Bewertungen" auf Umfragebögen festzuhalten. Die Anmerkungen reichten von "herrlich süffig" und "das schmeckt sogar meiner Frau" bis hin zu "gern noch etwas süßer". Viele der sachkundigen Urteile wollen die drei Bierbrauer gleich in die nächste Rezeptur einfließen lassen. "Wir planen bereits eine dritte Sorte", kündigt Arne Eggert an.

Angetan von der neuen amtseigenen Biermarke zeigte sich Bürgermeister Hans-Werner Berlau, zugleich Amtsvorsteher des Amtes Südangeln. Das volle Bierglas in der rechten Hand, die Ehefrau im linken Arm, sagte er anerkennend: "Es gefällt mir, dass wir eine Brauerei in unserer Gemeinde haben."

Doch es war wohl nicht nur das Bier allein - die Brauerei-Gründer hatten auch ein gutes Händchen für Programm-Zutaten, die den Spaßfaktor vervielfachten: Dazu gehörten der Feuerwehrmusikzug Westerakeby, zwei Rockbands ("The Ages" und "Biggi Bigg" aus Hamburg) und viel Gegrilltes zum Essen.

Nicht nur Taarstedt war auf den Beinen, viele Gäste kamen von weiter her - und blieben. Manche sahen die spätsommerliche Sonne untergehen - und, nach einer Vollmondnacht, auch wieder aufgehen.

Autor: fbü // Foto: SHZ
Quelle: SHZ